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Jugend

Das gebrannte Kind

Als Stumpf wurd’ ich gestürzt ins Feuer.
Oh, ihr kleinen Ungeheuer,
Gelehrt ja habt ihr mir das Leiden,
Gelabt daran mich auszuweiden,
Meine Seele einzusperren,
Meine Wünsche niederplärren,
Ja, daran habt ihr euch gefreut!

Frost kroch kalt in meine Seele.
Dem schmelzend Feuer widerstehe.
Wie Schlangen wurden meine Schritte
Auszuweichen leicht’stem Tritte.
Eingesperrt in meinem Kerker
Blieb ich selbst der Tränen Wärter.
Ach, wie mein selbst das bereut.

Gebranntes Kind, es scheut das Feuer.
Lebt in kaltem Steingemäuer;
In der Eck’ zusamm’gekauert,
Da draußen ja die Hoffnung lauert;
Doch die Angst ist Herr und Meister.
Von allen Chancen hinweg reißt er.
Kein Schritt zu tun ich war bereit.

Ist das Feuer dann erloschen,
Funken nur noch, kleine Groschen
Können selbst noch es erschrecken.
Angst hat es wie ums Verrecken.
Zieht sich wieder in die Schalen.
Alt, gewohnt von schweren Qualen
Ist noch immer nicht befreit.


Ein Stößlein auf den eig’nen Weg
Zurück auf diesen warmen Steg
Zwischenreich von Frost und Flamme.
Im Schwanken schwindet schwere Bange.
Im Stolpern nicht den Mut verlierend,
Nicht nach helfend Armen gierend,
Knospe aus der Einsamkeit.

Zu Hause?
Gefesselt die Arme mir
Mit eisernem Blute.
Gardinen der Fenster Zier
Die Schreie, die Rute!

Gefesselt die Beine mir
Mitgefangene stöhnen
Und Niemand stillt ihre Gier
Ich die Fremde will krönen...

Gefesselt die Wünsche mir
Und sie zu entfalten
Scheint oft unmöglich schier
Solang‘ die Uhren recht walten

Die Flügel gebunden...
Sind’s nur noch Stunden?
Vom Pesthauch getragen ins Freie!


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